Was tun gegen die Jahrestagung der Immobilienwirtschaft?

FlyerIm Juni 2012 veranstaltet das Handelsblatt im Berliner Ritz Carlton-Hotel am Potsdamer Platz die „Jahrestagung der Immobilienwirtschaft“. Dort treffen sich große Immobilienkonzerne mit Vertreter_innen von Parteien und Bundesbauminister Ramsauer. Während die Mieter_innen in Berlin und anderen Großstädten unter der Last rapide steigender Mieten ächzen, soll auf dieser Konferenz besprochen werden, wie man aus dieser Wohnungsnot noch größere Gewinne schlagen kann. Dass die Mieter_innen existenziell auf den Raum angewiesen sind, mit dem andere möglichst viel Geld verdienen wollen, ist für die Immobilienwirtschaft kein Problem, sondern Basis ihres Geschäftsmodells.
Die Politik beschränkt sich derweil darauf, investorenfreundliche Rahmenbedingungen zu schaffen. Auch das größte durch den rot-roten Senat privatisierte Wohnungsunternehmen Berlins, die GSW, nimmt teil. Sponsor des Abendprogramms ist die TLG Immobilien GmbH, die das größte öffentliche ostdeutsche Immobilienunternehmen ist und privatisiert werden soll. Da wundert es nicht, dass sie die Immobilienwirtschaft anschließend zum „stilvollen Abendessen“ einlädt – in eins ihrer bekanntesten Objekte, die Kulturbrauerei im Prenzlauer Berg.
Wer glaubt, dass sich die Vertreter_innen der Immobilienwirtschaft still und leise direkt vor unserer Nase hinter den Pforten eines Nobelhotels darauf verständigen können, wie sie aus der Berliner Wohnungsnot Profit schlagen können, hat sich geschnitten.

Was genau geplant wird und was noch getan werden kann stellen wir vor am:
26.04.2012, 19 Uhr im Café Commune, Reichenberger Str. 157 in Berlin-Kreuzberg.

Keine Rendite mit der Miete! Gegen die Jahrestagung der Immobilienwirtschaft am 18. Juni!