Keine Rendite mit der Miete! http://keinerenditemitdermiete.blogsport.de Für ein Recht auf Stadt! Verdrängung in Berlin stoppen! Sun, 30 Sep 2012 07:54:37 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Einladung zum Vorbereitungstreffen zur Kotti-Demonstration am 10. 11.2012 http://keinerenditemitdermiete.blogsport.de/2012/09/29/einladung-zum-vorbereitungstreffen-zur-kotti-demonstration-am-10-11-2012/ http://keinerenditemitdermiete.blogsport.de/2012/09/29/einladung-zum-vorbereitungstreffen-zur-kotti-demonstration-am-10-11-2012/#comments Sat, 29 Sep 2012 12:42:04 +0000 Administrator Allgemein http://keinerenditemitdermiete.blogsport.de/2012/09/29/einladung-zum-vorbereitungstreffen-zur-kotti-demonstration-am-10-11-2012/ Die Miete ist zu hoch! Wir möchten euch einladen, mit uns gemeinsam Kotti & Co den Rücken zu stärken, wenn sie Mitte November mit dem Senat und den HausbesitzerInnen in Verhandlungen treten. Deshalb wollen wir am Samstag vor der Konferenz, am 10. November, eine stadtweite Demonstration organisieren. Die mutigen Mieterinnen und Mieter vom Kottbusser Tor haben in den letzten Monaten gezeigt, dass es gelingen kann, sich effektiv zu organisieren, NachbarInnen einzubeziehen, sich kennenzulernen und einen konkreten Kampf gegen Verdrängung zum Stadtgespräch zu machen. Nachdem bereits
kleine Erfolge errungen wurden, geht es bei der Konferenz nun ans Eingemachte: Die Mieten müssen jetzt sinken, damit die Mieterinnen und Mieter am Kottbusser Tor, die zum Teil seit über 30 Jahren dort wohnen,
bleiben können.
Lasst uns deshalb alle alten und neuen UnterstützerInnen des Kotti-Camps, MieterInnen aus der ganzen Stadt, GewerkschafterInnen, StadtteilaktivistInnen, SeniorInnen, SchülerInnen und viele mehr an einem Tag zusammentrommeln und klar machen, dass wir gemeinsam mit den Aktiven vom Kotti unser Recht auf Stadt einfordern.
Kreuzberg biziz! Kaliyoruz! Die Auseinandersetzung um das Kottbusser Tor zeigt, wie dringend eine Stadt- und Wohnungspolitik im Interesse der MieterInnen ist. Die Lage spitzt sich zu. Nicht nur am Kottbusser Tor ist das Ende der Fahnenstange erreicht. Mieterinnen und Mieter in der ganzen Stadt bekommen zu spüren, was es heißt, wenn Wohnen Ware ist und der Markt boomt. Während HauseigentümerInnen, Immobiliengesellschaften und MaklerInnen mit dem Grundbedürfnis nach Wohnraum gute Geschäfte machen, werden immer mehr MieterInnen von existenziellen Ängsten geplagt: Auf der einen Seite zunehmend prekäre Arbeitsverhältnisse und geringe Einkommen, auf der anderen Seite explodierende Wohnkosten.
Dass in Berlin der Profit von Wenigen wichtiger ist als die Bedürfnisse von Vielen, ist jedoch kein Naturgesetz. Wir können gemeinsam diese Zustände verändern, wenn wir uns organisieren und aktiv werden. Auch kurzfristig sind einige Maßnahmen möglich, um vielen MieterInnen zu helfen. Zum Beispiel durch Mietobergrenzen, durch ein Verbot der Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen oder durch einen neuen kommunalen Sozialen Wohnungsbau, der Menschen mit geringem Einkommen zugute kommt, und nicht die Rendite der Wohnungsbaugesellschaften sichert. Diese Liste ließe sich noch lange weiterführen und zeigt, dass
es dem Senat nicht an Möglichkeiten, sondern am politischen Willen mangelt. Deshalb braucht es Druck von der Straße.

Eine Stärke des Protestes von Kotti & Co ist es, unterschiedliche Erfahrungen und Perspektiven zusammen und miteinander ins Gespräch zu bringen. Das wünschen wir uns auch für die Demonstration am 10. November. Lasst uns ein gemeinsames Zeichen setzen: Der Kampf der Mieterinnen vom Kottbusser Tor ist kein isolierter Einzelkonflikt, sondern betrifft uns alle. Er ist ein Kampf für eine andere Stadt. Eine Stadt, in der alle Menschen gleichberechtigt wohnen können, ohne soziale Spaltung und ohne Rassismus.

Wir laden ein zum Vorbereitungstreffen am Freitag, den 5. Oktober um 18:00 Uhr in den Räumlichkeiten vom Allmende e.V. (Kottbusser Damm 25/26).
Dort werden wir konkret über die Mobilisierung und die inhaltlicheAusrichtung der Demonstration reden.

Viele Grüße und bis dahin,

das Bündnis „Keine Rendite mit der Miete!“

]]>
http://keinerenditemitdermiete.blogsport.de/2012/09/29/einladung-zum-vorbereitungstreffen-zur-kotti-demonstration-am-10-11-2012/feed/
Wir bleiben alle! Lärmdemo am 22. September http://keinerenditemitdermiete.blogsport.de/2012/09/17/wir-bleiben-alle-laermdemo-am-22-september/ http://keinerenditemitdermiete.blogsport.de/2012/09/17/wir-bleiben-alle-laermdemo-am-22-september/#comments Mon, 17 Sep 2012 16:30:05 +0000 Administrator Allgemein http://keinerenditemitdermiete.blogsport.de/2012/09/17/wir-bleiben-alle-laermdemo-am-22-september/ Wir bleiben alle! Demonstration am 22. September 2012

Wir bleiben Alle!

Mittendrin statt außen vor!

Lärmdemo am 22. September 2012
Das Bündnis Keine Rendite mit der Miete! ruft dazu auf, am 22. September an der Demonstration „Wir bleiben alle!“ teilzunehmen. Es handelt sich um eine Lärmdemo, also fleißig Töpfe, Pfeifen und andere Krachinstrumente mitbringen. Den Aufruf des Vorbereitungskreises ist hier zu lesen. Die Besetzer_innen der Seniorenbegegnungsstätte Stille Straße in Pankow, die gegen die unbezahlbaren Mieten nach dem Ende der Förderung ihrer Wohnungen im Sozialen Wohnungsbau protestierenden Palisaden Panther und die seit Ende Mai am Kottbusser Tor protestierenden Kotti & Co. haben diesen eigenen Aufruf veröffentlicht.

Aus Kreuzberg, Neukölln und Mitte wird einen Fahrradkorso zur Demo geben.

Treffpunkt ist der U-Bhf Eberswalder Straße Ecke Pappelallee, am 22. September um 16.00 Uhr. Wir werden vorbei an den Orten Mauerpark, U-Bhf Rosenthaler Straße und Hackescher Markt in Richtung Stadtzentrum laufen.

]]>
http://keinerenditemitdermiete.blogsport.de/2012/09/17/wir-bleiben-alle-laermdemo-am-22-september/feed/
Das war der 18. Juni http://keinerenditemitdermiete.blogsport.de/2012/06/22/das-war-der-18-juni/ http://keinerenditemitdermiete.blogsport.de/2012/06/22/das-war-der-18-juni/#comments Fri, 22 Jun 2012 15:03:07 +0000 Administrator Allgemein http://keinerenditemitdermiete.blogsport.de/2012/06/22/das-war-der-18-juni/

Seit dem 18. Juni sind einige Tage vergangen; hier der vorläufige Versuch, ein paar Eindrücke und vorläufige Einschätzungen zusammenzutragen. Eine Presseerklärung und den Pressespiegel gibt es hier, den Aufruf, die Unterstützer_innenliste, und das Mobilisierungsmaterial gibt es auch noch.
Einen ausführlichen Bericht hat ein Teilnehmer auf Indymedia veröffentlicht.
Ein kleines Video, dass sowohl unsere Demonstration, als auch die anschließenden „Fang den Bus„-Aktionen zeigt:

Und schließlich die Rede unseres Vorbereitungskreises, die wegen kollabierender Verstärker auf der Demonstration selbst nicht vollständig gehalten werden konnte:

Ich rede hier für das Bündnis verschiedener Kiezinitiativen und politischer Gruppen, das diese Kundgebung gegen die vom Handelsblatt ausgerichtete Jahrestagung der deutschen Immobilienwirtschaft organisiert hat. Wer glaubt, dass sich Vertreterinnen und Vertreter der Immobilienwirtschaft still und leise direkt vor unserer Nase hinter den Pforten eines Nobelhotels darüber verständigen können, wie sie aus der
Berliner Wohnungsnot Profit schlagen können, hat sich geschnitten.
Mieterinnen und Mieter in Berlin und anderen Städten organisieren sich und sind bereit, den Kampf aufzunehmen. Zeigen wir Politik und Immobilienbranche, dass wir nicht bloß das lebende Inventar von Investitionsobjekten sind. Wir werden ihnen in die Suppe spucken,
getreu unseres Mottos: Keine Rendite mit der Miete!

Seit der Wiedervereinigung ist konsequent ein Ausverkauf Berlins betrieben worden. Der Potsdamer Platz, auf dem wir gerade stehen, ist ein wichtiges Symbol für genau diese Politik, die Berlin zu einer der führenden Weltstädte machen wollte und dabei den Kampf von Oben gegen Unten verschärft hat und die Stadt nahezu bankrott zurücklies. Die Folgen sind katastrophal für die Bewohnerinnen und Bewohner dieser Stadt. Sozialabbau, Verdrängung und der Ausverkauf öffentlichen Eigentums sind nur einige Stichwörter, die ich hier nennen möchte. Auf den Bankenskandal folgte die Abwahl der großen Koalition, die Hoffnungen auf einen Politikwechsel waren groß. Aber auch die neue rot-rote Regierung erhob Sparen und Haushaltsdisziplin zu ihrer zentralen Strategie. Eine der ersten Amtshandlungen war die Privatisierung der GSW an einen Hedgefond. Wo vorher eine Stadtpolitik für die Interessen der globalen Eliten betrieben wurde, erklärte Rot-Rot eine jungdynamische kreative Mittelschicht zu ihrem Lieblingskind. Was blieb, war eine Standortpolitik für die Eliten statt sozialer Wohnungspolitik für die Ausgegrenzten.

Wir als Mieterinnen und Mieter sollen die Suppe auslöffeln: Der Berliner Wohnungsmarkt boomt, immer schneller werden Wohnungen als Ware von Hedgefonds und internationalen Investoren hin- und hergeschoben. Wir, die MieterInnen, als „lebendes Inventar“ werden gleich mit verschoben. Auch wenn wir uns die Mieten schon jetzt nicht mehr leisten können, sind Berliner Mietshäuser bei Anlegern als sicherer Hafen in der jetzigen Krise besonders beliebt. Sie gelten als unterbewertet – die explodierenden Mieten versprechen schon jetzt immense zukünftige Profite. Dass die Mieterinnen existenziell auf den Raum angewiesen sind, mit dem andere möglichst viel verdienen wollen, ist für die Immobilienwirtschaft kein Problem, sondern Basis ihres Geschäftsmodells.

Die Politik beschränkt sich derweil darauf, investitionsfreundliche Rahmenbedingungen zu schaffen. Sie treibt den Ausverkauf der Stadt maßgeblich voran, anstatt die MieterInnen zu schützen und die Stadtentwicklung an den Bedürfnissen der BewohnerInnen Berlins auszurichten. Seit den 1990er Jahren wurde ein erheblicher Teil des kommunalen Wohnungsbestandes verkauft und so die Möglichkeit, Mietpreise anhand sozialer Kriterien zu beeinflussen, immer weiter aus der Hand gegeben. Doch die Entwicklung des Wohnungsmarktes ist kein Naturereignis. Es wäre durchaus möglich, sie zu stoppen. Man müsste nur wollen – und nicht stattdessen KünstlerInnen, Studierende, Kreative oder auch sonst wen dafür verantwortlich machen, dass es sich immer weniger Leute leisten können, angemessen in dieser Stadt zu wohnen. Wir machen diese Spaltung in ganz unten und etwas weniger unten nicht mit. Wir sind deshalb froh, heute mal denjenigen gegenüber zu stehen, die die wirklich treibende Kraft hinter der Inwertsetzung unseres Wohnraumes sind: die Großkonzerne der transnationalen Wohnungswirtschaft.

Wie man satte Gewinne mit uns machen kann, bespricht auf der Tagung, die in diesem Moment im Ritz Carlton Hotel stattfindet, z.B. die Deutsche Wohnen Aktiengesellschaft. Sie war das erste deutsche börsennotierte Wohnungsunternehmen und kaufte die 1998 privatisierte vorher kommunale Gehag. Ein weiterer Tagungsgast: die Treuhand. Wie kein anderes Unternehmen steht die Treuhand für den Ausverkauf der DDR. Derzeit noch Verwalter von Restbeständen des ehemals volkseigenen Wohnungsbestandes in öffentlicher Hand, steht die Privatisierung der letzten staatlichen Wohnungsbestände Ostdeutschlands kurz bevor. Und nicht zuletzt – wie könnte es anders sein – mischt auch die GSW munter bei der Tagung mit Die Privatisierung der GSW war der Sündenfall von Rot-Rot. Früher wichtiger Teil kommunaler Wohnungspolitik, sind die Folgen der Privatisierung für die MieterInnen wie üblich. Die Häuser zerfallen, während die Mieten steigen. Verdrängung und Verlust der Wohnqualität sind die Folgen. Auch die Politik lässt sich natürlich diese Veranstaltung augenscheinlich nicht entgehen, auch Bundesbauminister Ramsauer steht auf der Rednerliste: Er ist u. a. dafür verantwortlich, dass in der Mietgesetzgebung nicht gegengesteuert wird. Und ganz groß dabei sind die Grünen, denen jeglicher Verstand verloren geht, sofern Ökologie erwähnt wird. Mit der energetischen Gebäudesanierung wird eine Welle umlagefähiger Modernisierungen auf die Mieter zukommen. Jeglicher Widerstand ist schon per Gesetzt unterbunden.

Wir stehen heute hier, weil wir genug davon haben, dass die Stadt wie ein Unternehmen geführt wird und nur noch eins gilt: Profit, Profit, Profit. Wir wollen eine andere Stadt – eine Stadt, die nach den Interessen der Menschen gestaltet wird. Eine Stadt, die nicht von „InvestorInnen“ hin- und hergetauscht wird, sondern die auf die Bedürfnisse ihrer BewohnerInnen ausgerichtet ist. In diesem Kampf für das Recht auf die Stadt sind wir nicht alleine. In vielen Städten dieser Welt haben sich in den letzten Jahren Bewegungen gebildet, die das Recht auf Stadt für alle einfordern.

Nur Druck von unten kann die Politik dazu zwingen einzugreifen, die Verdrängung aus den Stadtteilen zu stoppen. Ein Anfang wäre es, endlich die Spielräume zu nutzen, mit der die Politik sehr einfach die Situation der MieterInnen abmildern könnte: Wiedereinführung der Zweckentfremdungsverordnung, Mietobergrenze im sozialen Wohnungsbau, härtere Regelungen im Milieuschutz, Erklärung des Wohnungsnotstands. Dass der Senat nicht einmal diese Maßnahmen ergreift, zeigt, wie dringend es ist, in gehörig unter Druck zu setzen.

Aber uns reichen keine Almosen, keine kosmetischen Korrekturen, sondern wir fordern eine Stadtpolitik, die die Interessen der Menschen vor Profite stellt. Wir wollen keine Stadtpolitik von oben, sondern die aktive Gestaltung der Stadt durch die, die in ihr wohnen. Das geht nur, wenn der Wohnraum der Profitlogik entzogen wird.

KEINE RENDITE MIT DER MIETE, KEIN PROFIT MIT DIESER STADT!

]]>
http://keinerenditemitdermiete.blogsport.de/2012/06/22/das-war-der-18-juni/feed/
Endspurt-Mobiclip http://keinerenditemitdermiete.blogsport.de/2012/06/14/endspurt-mobiclip/ http://keinerenditemitdermiete.blogsport.de/2012/06/14/endspurt-mobiclip/#comments Thu, 14 Jun 2012 08:27:20 +0000 Administrator Allgemein http://keinerenditemitdermiete.blogsport.de/2012/06/14/endspurt-mobiclip/ Überüberübermorgen findet die Jahrestagung der Immobilienwirtschaft statt – Zeit genug, den zweiten Videoclip anzusehen und zu verbreiten.

]]>
http://keinerenditemitdermiete.blogsport.de/2012/06/14/endspurt-mobiclip/feed/
Mobiclip http://keinerenditemitdermiete.blogsport.de/2012/06/07/mobiclip/ http://keinerenditemitdermiete.blogsport.de/2012/06/07/mobiclip/#comments Thu, 07 Jun 2012 12:58:37 +0000 Administrator Allgemein http://keinerenditemitdermiete.blogsport.de/2012/06/07/mobiclip/ Es gibt einen kleinen Mobiclip zu unserer Demo am 18.6.!

]]>
http://keinerenditemitdermiete.blogsport.de/2012/06/07/mobiclip/feed/
Infoveranstaltung am 6.6. http://keinerenditemitdermiete.blogsport.de/2012/06/05/infoveranstaltung-am-6-6/ http://keinerenditemitdermiete.blogsport.de/2012/06/05/infoveranstaltung-am-6-6/#comments Tue, 05 Jun 2012 09:24:10 +0000 Administrator Allgemein http://keinerenditemitdermiete.blogsport.de/2012/06/05/infoveranstaltung-am-6-6/ Kotti-GecekonduVor über einer Woche haben Nachbar_innen am südlichen Kottbusser Tor ein „Gecekondu“, eine inoffizielle Erweiterung ihrer Wohnungen, am Kotti aufgebaut. Damit protestieren sie gegen für sie unbezahlbare Mieten im sozialen Wohnungsbau, gegen die Ignoranz der beiden Immobiliengesellschaften GSW und Hermes, und für politische Maßnahmen, die die Verdrängung in ihrer Nachbarschaft stoppt.
Im Gecekondu machen wir morgen eine Infoveranstaltung mit dem neuesten Stand zur Jahrestagung der Immobilienwirtschaft und den Protesten dagegen. Davor gibt’s ein Konzert von Dota und die Stadtpiraten, danach wird ein Film gezeigt. Kommt zum Kotti-Gecekondu (Ecke Admiralstr../Skalitzer Str.), unterstützt die Initiative „Kotti & Co“ und informiert euch über die Proteste am 18.6.!

]]>
http://keinerenditemitdermiete.blogsport.de/2012/06/05/infoveranstaltung-am-6-6/feed/
Fang den Bus! http://keinerenditemitdermiete.blogsport.de/2012/06/02/fang-den-bus/ http://keinerenditemitdermiete.blogsport.de/2012/06/02/fang-den-bus/#comments Fri, 01 Jun 2012 22:28:52 +0000 Administrator Allgemein http://keinerenditemitdermiete.blogsport.de/2012/06/02/fang-den-bus/ Fang den BusWenn am 18.6. die „Entscheidungsträger_innen“ nach einem harten Tag voller Entscheidung tragen Feierabend haben, schmeißt die TLG ein Edeldinner in der Kulturbrauerei im Prenzlauer Berg. Für die Initiative „Fang den Bus“ Anlass genug, auf die Pirsch zu gehen und den Damen und Herren schon auf dem Weg zum Abendessen in gediegener Athmosphäre den Appetit zu verderben. Alles weitere hier.

]]>
http://keinerenditemitdermiete.blogsport.de/2012/06/02/fang-den-bus/feed/
Tag der Immobilienwirtschaft im Gasometer http://keinerenditemitdermiete.blogsport.de/2012/05/24/tag-der-immobilienwirtschaft-im-gasometer/ http://keinerenditemitdermiete.blogsport.de/2012/05/24/tag-der-immobilienwirtschaft-im-gasometer/#comments Thu, 24 May 2012 13:46:58 +0000 Administrator Allgemein http://keinerenditemitdermiete.blogsport.de/2012/05/24/tag-der-immobilienwirtschaft-im-gasometer/ Am gestrigen Mittwoch stellte der ZIA bei seinem „Tag der Immobilienwirtschaft“ seine „ausgezeichneten Kontakte in die Politik“ (Zitat Werbefilmchen) unter Beweis. Wie gut unser Verhältnis zu den geladenen Gästen ist, kann dem folgenden kleinen Clip entnommen werden:


'Begrüßung' der Damen und Herren Immobilienspekulant_innen

]]>
http://keinerenditemitdermiete.blogsport.de/2012/05/24/tag-der-immobilienwirtschaft-im-gasometer/feed/
Ministerrochade http://keinerenditemitdermiete.blogsport.de/2012/05/22/ministerrochade/ http://keinerenditemitdermiete.blogsport.de/2012/05/22/ministerrochade/#comments Tue, 22 May 2012 19:06:39 +0000 Administrator Allgemein http://keinerenditemitdermiete.blogsport.de/2012/05/22/ministerrochade/ Da Ex-Bundesumweltminister Röttgen aus der Regierung entlassen wurde, muss auch beim morgigen Tag der Immobilienwirtschaft der Plan umgerückt werden: Röttgen scheint nun nichts substanzielles mehr zum Programm beitragen zu können und wurde dementsprechend gestrichen. Dafür darf nun der frischgekrönte Neuminister Altmeier seinen „ersten Auftritt“ am Abend vorführen, wie der ZIA stolz verkündet. Kleiner Titelvergleich: Um 16 Uhr spricht Rösler zu „Immobilienwirtschaft als unverzichtbarer Partner der Energiewende“. Drei Stunden später Altmeier zu „Immobilienwirtschaft als Baustein der Energiewende“.
Außerdem ist Reinhard Müller, Vorstand der EUREF AG, in den Kreis der Redner aufgestiegen und darf ein paar Willkommensworte verlieren.

„EUREF ist das Projekt eines Immobilienentwicklers oder, um bei der Berliner Bezeichnung für dieses fragwürdige Gewerbe zu bleiben, eines Baulöwen. Er hat zwar ein SPD-Parteibuch und hervorragende Verbindungen in diese Partei hinein – doch er hat bewiesen, dass er ebenso ‚Freundschaften‘ mit Politikern anderer Provinienz aufbauen kann. Und er weiß über die Begehrlichkeiten der politischen Klasse Bescheid. Der Mann heißt Müller. Reinhard Müller.“1

In einem „Werbevideo“ erläutert Müller, wie seine „Vision“ einer umweltfreundlichen Aufwertung des Quartiers um den Gasometer vorstellt:

Diese Aufstellungsänderungen ändern selbstverständlich überhaupt nichts – weder an Sinn und Zweck dieser Veranstaltung, noch an unserer Situation als Mieter_innen, als Menschen in einer Stadt, die nur mit uns rechnen will. Doch wir sind mehr als Zahlenkolonnen der Buchhaltung bei GSW und Degewo. Wenn sich Politik und Wirtschaft zum ungezwungenen Austausch treffen, werden wir sie mit unserem Protest konfrontieren!

Kommt alle zur Kundgebung am 23. Mai zum Gasometer in Schöneberg!
12 Uhr, Dominicusstr./Torgauer Str. (S-Bhf. Schöneberg)
Nachhaltig agieren – Rendite ruinieren!

Bringt Topfdeckel und alles was Krach macht!

  1. Mathew D. Rose hat Müller und den zwei Flügeln des EUREF (EUREF-Institut gGmbH und die EUREF AG, deren Zweck der Handel mit „bebauten und unbebauten Grunstücken“ ist) ein lesenswertes Kapitel in seinem Oktober 2011 erschienen Buch „Korrupt?“ gewidmet. [zurück]
]]>
http://keinerenditemitdermiete.blogsport.de/2012/05/22/ministerrochade/feed/
ZIA-Mitglied HochTief. Zur drohenden Elbphilharmonisierung der Barbarossastraße http://keinerenditemitdermiete.blogsport.de/2012/05/14/zia-mitglied-hochtief-zur-drohenden-elbphilarmonisierung-der-barbarossastrasse/ http://keinerenditemitdermiete.blogsport.de/2012/05/14/zia-mitglied-hochtief-zur-drohenden-elbphilarmonisierung-der-barbarossastrasse/#comments Mon, 14 May 2012 13:09:45 +0000 Administrator Allgemein http://keinerenditemitdermiete.blogsport.de/2012/05/14/zia-mitglied-hochtief-zur-drohenden-elbphilarmonisierung-der-barbarossastrasse/ Gegen die Immobilienkonferenz am 23.05.2012 im Gasometer/Berlin-Schöneberg! Hier ein Statement von unmittelbar Betroffenen:
Die Kiezinitiative Barbarossa kämpft dagegen, daß das Haus Barbarossastr. 59/60 vom ZIA-Mitglied HochTief abgerissen und an seiner Stelle ein „Riesen-Betonklotz“ mit 80 Eigentumswohnungen (m²-Preis ab 3.500,- € aufwärts) und Tiefgarage entsteht. Hier einige Informationen über HochTief:
− Aktiengesellschaft mit 4 Divisionen: H/T Americas, H/T Asia Pacific, H/T Concessions, H/T Europe, Sitz Essen
− Umsatz der AG: 20,159 Mrd € (2010)
− Vorstandsvorsitzender Frank Stieler, Aufsichtsratvorsitzender Manfred Wennemer
− 70.657 Mitarbeiter (2010)
− gegründet 1875
− 1937 alle jüdischen Mitarbeiter entlassen
− 1943 Führerbunker gebaut
− 17.6. 2011 übernimmt spanischer Konzern ACS knapp über 50% der H/T-Anteile

Aktuelles Wohnprojekt in Berlin : Fontanepromenade Kreuzberg, 31 Eigentumswohnungen

Aktuelle Projekte in Hamburg:
– Marco Polo(Strandkai der neuen Hafencity), Stadtquartier 21

Ein Wort über das wegen seiner Kostenentwicklung umstrittene Projekt Elb-Philharmonie:
Baubeginn: 2007, Fertigstellung: 2010, durch mehrfache Verzögerungen wahrscheinlich 2014 oder 2015.
Kosten für die Stadt: 114 Mrd. € bei Vertragsabschluss 2007; Gesamtkosten 2011 auf 476 Mrd. € (Schätzungen, die auf Mehrkostenforderungen und Kosten durch die Bauverzögerung beruhen, die von der Stadt nicht anerkannt werden). Baudienstleister und teilweise Vermarkter: Adamanta KG, gemeinsame Gesellschaft aus Hochtief Construction AG und CommerzLeasing. Einsatz zweier Parlamentarischer Untersuchungsausschüsse. Anlässlich des Richtfestes skandierten einige Demonstranten, das Gebäude sei ein „Schandmal für die Reichen“.

In einem Presseartikel heißt es, der HochTief-Konzern beschubse die Bauherren mit grundlosen Änderungs- und Behinderungsanzeigen und liefere selbst mangelhafte Qualität wie scheckigen Sichtbeton in der Parkgarage und „Betongeklecker auf der historischen Kaispeicherfassade“. Jens Kerstan, Hamburger Politiker der Grün-Alternativen Liste (GAL): „Der Konzern hätte von Anfang an wissen müssen, dass der Angebotspreis nicht ausreiche. Hochtief hätte darauf gebaut, dass sie „anschließend mit Hilfe ihrer Rechtsabteilung die Stadt ausplündern könnten.“ Bei den Architekten heißt es, das Claim Management der Bauausführung sei so brutal, wie sie es noch nie erlebt hätten. Das „Dickicht aus Behinderungs- und Verzögerungsanzeigen“ aufgrund von Nachforderungen, Beschwerden und Mängellisten führe zu 20 bis 40 Briefen täglich, worunter die Motivation der Mitarbeiter auf allen Seiten leide.

Na , das sind doch Gute Aussichten, die auf die Schöneberger Bürger und ihr Bezirksamt zukommen, oder?

]]>
http://keinerenditemitdermiete.blogsport.de/2012/05/14/zia-mitglied-hochtief-zur-drohenden-elbphilarmonisierung-der-barbarossastrasse/feed/